Donnerstag, 31. Januar 2013

Die Stadt Havixbeck im Münsterland ...

Havixbeck ist eine Gemeinde am Nordost-Rand der Baumberge im Münsterland.


Havixbeck liegt am Fuße der Baumberge ...


Die Fahrt von meiner Heimatstadt Dortmund führte mich über Land und Bundesstraßen in Richtung Münster und dann nordwestlich durch die Baumberge ...
Im eigentlich flachen Münsterland sind die Baumberge schon ganz schön hügelig.

Die Baumberge sind die am höchsten aufragenden Höhenzug des naturräumlichen Münsterlandes.
Der Untergrund der Baumberge besteht aus Kalksandstein, der für Wasser gut durchlässig ist.
Der Untergrund der Baumberge wird von einem im Bauwesen sehr begehrten Sandstein gebildet, der mit Kalk gebunden ist.
 Dieses Material ist von einer blassgelben Farbe, lässt sich sehr gut bearbeiten und bestimmt das Bild der Städte in der ganzen Umgebung.
Aber davon später mehr.


Die schöne bewaldete Landschaft erinnert ein bisschen an die Berg- Ausläufer des Sauerlandes.
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Nach dem ich das hügelige Gebiet der Baumberge verlassen haben erstreckt sich vor uns  ein Sanfte weitläufige leichte Hügellandschaft was wieder Typisch Münsterland ist.
Nachdem wir von der Landstraße L874 auf Havixbeck zufahren erkennt man schon weitem
das Schloss Twickel in Haixbeck. 
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist Besucher nicht zugänglich, schade ...


Quelle   PanoGraph.eu - Wilfried Pinsdorf

Der kleine Stadt Havixbeck hat an sich nicht viel historische Bauten zu bieten.
Es ist eben halt ein Kleinstadt mit dem Münsterländischen Flair und seinem Ambiente einen kleinen Marktplatz mitten in der Stadt.
Typisch Münster halt,mit Produkten für das tägliche Leben und von den nahen Niederlanden auch mit Holländischen Produkten auf dem Markt vertreten.
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Markttag mitten im Ort ...




Torbogenhaus ...





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Mein Hauptaugenmerk war das Baumberger Sandstein Museum was auch im Ort liegt.




Das Museum bietet im Sommer Bildhauer Schnupperkurse an ...

Das Museum ist kostenfrei zu besuchen, die Exponate 
sind beschriftet und es gibt ausführliche  Hinweisschilder.
An der Rezeption kann man sich einen Audioguide ausleihen...
Es werden auch Führungen Angeboten.
Was mich im Museum sehr angesprochen hat, ist das man sich
kleine  Bildhauer Exponate im Verkaufsraum anschauen und käuflich erwerben kann.

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Der schöne Skulpturen-garten und das nette Museums-Kaffee kann ich nur empfehlen ... 




Ein wunderschöner Skulpturen-garten mit  Museums-Kaffee unter schattigen Bäumen ...





Eine Gartenskulptur im Skulpturengarten ...

Eine Animation wo ich mich
hinein gezaubert habe ... 


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Nachdem der wunderschöne Museums-besuch
beendet war, hatte ich mir noch  vorgenommen auf der Heimfahrt  den in der nähe liegenden
Longinusturmes einen Besuch abzustatten ...

Der Longinusturm ist ein 32 Meter hoher Aussichtsturm auf dem Westerberg.
Der Turm wurde mit Baumberger Kalksandstein erbaut, wie auch sehr viele Kirchen und Gebäude weit über Westfalen hinaus der noch heute in nahen Steinbrüchen abgebaut wird.
Benannt ist der Longinusturm nach „(Doktor) Longinus“. Das war der Spitzname von Friedrich Westhoff, einem Naturforscher in den Baumbergen, Begründer des Baumberge-Vereins und Initiator zum Bau des Turms.



Am Longinusturm gibt es auch eine Gastronomie
und ist ein beliebter Treffpunkt für Wanderer und Biker auf der höchsten Erhebung des West-Münsterlandes ...

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Weiter ging die Fahrt nach Hause aber mit einem Zwischenstopp in das Stevertal ...
Dort ist sehr idyllisch schöne Wanderwege Typische
Münsterländer Bauernhöfe und auch Gastliche Münsterländer Restaurants.


Die wasserreiche Umgebung im Tal der Stever, hat ja auch Wassermühlen, die es schon seit Jahrhunderten gibt.



Die Wassermühle Westerath in Nottuln war dann mein Ziel …
Das mächtige, dreigeschossige Mühlengebäude aus Baumberger Sandstein, bedeckt mit einem Walmdach liegt in der wasserreichen Umgebung im Tal der Stever.
Durch Restaurierungsmaßnahmen wurde die Mühle 2008-2010 im Bestand gesichert und kann so auch für die Zukunft erhalten bleiben.



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