Dienstag, 26. Februar 2013

Die Stadt Borken im westlichen Münsterland ...

Die Stadt Borken besteht aus der Kernstadt Borken und elf Stadtteilen .


Die Stadt Borken liegt im westlichen Münsterland und ist etwa 11 Km von der Holländischen Grenze entfernt ...


Der Besuch der Stadt war  an einem Vormittag eines Sonntages gefallen, das Wetter war zum ersten Mal etwas sonnig und der Vorfrühling schickte seine ersten Sonnenstrahlen ...Die Fahrt führte mich aus dem Ruhrgebiet von der Autobahn A2 in Richtung Westen Oberhausen hinter der Stadt Gladbeck ging es dann in nördliche Richtung auf die Autobahn  A 31 ...An der Abfahrt Borken Heiden ging es auf die Landesstrasse L600 nach der Stadt Borken.

In der Innenstadt von Borken habe ich gleich einen Parkplatz neben der Propstei-Kirche Sankt Remigius gefunden ...

Von dort aus war es nicht weit, um den zentralen Marktplatz zu finden ... 






Der Besuch der Stadt sollte nur eine kleine Stippvisite gewesen sein, mein erster Eindruck war sehr positiv und hat mich mit seinem Kleinstadt-Flair gleich begeistert und in seinem Bann gezogen.
Am Sonntag ist natürlich das Alltagsleben ein bisschen 

eingeschränkter, aber das hat auf den belebten Plätzen und den vielen Kaffees und kleinen Lokalen keinen Abbruch getan...

Nein im gegenteil sehr gemütlich und ruhig, positiv ist mir aufgefallen das es keine leerstehenden Geschäfte oder Lokale gab,soweit ich es
überblicken konnte ...













 
                                                              
                                                                                                                                                              
Bei dem kleinen Stadtbummel merkte man die nähe zu der Holländischen Grenze viele Niederländer waren zu besuch in der Stadt und bevölkerten die Eisdielen ... 











*Die Stadt der  Backstein Türme* 


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Borken ist auch als Stadt der Türme bekannt ...
Der Diebesturm den man auf der linken Seite im Bild sieht wurde früher der Geuturm genannt .
Der Turm gehört wohl zu den bedeuteten Resten der alten Stadtbefestigung von anno 1433.
Zur Befestigungsanlage der bis zu neun Meter hohen Mauern gehörten fünf Rund-Türme und vier Stadttore.
Nachdem die Rund-Türme und Stadtmauern ihre Funktion als Wehrtürme verloren haben, hat man sie der Zivilen Nutzung zugeführt.
Von 1815 bis 1908 war der Diebesturm offizielles Stadtgefängnis.
Der Geuturm wurde erst 1976 restauriert und dient heute als Stadtarchiv und als attraktive Nebenstelle des Standesamtes für Hochzeiten ...

Wie im Anfang schon beschrieben war es nur eine
kleine Stippvisite und ein ganz kleiner Einblick ist das nette Städtchen Borken ...
Aber Kaffee und Kuchen musste sein und ich habe ein nettes Kaffee am Markt entdeckt...
Leider liegt dieses Kaffee im ersten Obergeschoß neben dem alten Rathaus und für gehbehinderte Menschen schlecht zu erreichen das ist natürlich nicht so schön ...
Aber es gibt im Ort verteilt rings um den Marktplatz noch einige Kaffees ebenerdig  
Aber das Rathaus Cafe am Marktplatz ist sehr zu empfehlen lecker selbstgemachter Kuchen nette Bewirtung im Haus  und einen schönen Ausblick bei einem Fensterplatz direkt auf das treiben vom Markt.
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Mein Tagesausflug wäre nicht perfekt wenn nicht eine Wasserburg in der nähe wäre ...
Also fuhr ich aus dem Zentrum von Bork zum  etwa drei Kilometer entfernten Vorort Gemen ...
Dort steht eine prächtige Wasserburg von Gemen die umflossen wird vom Flüsschen Aa ...


Burg Gemen Jugendburg des Bistum Münster ...

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Der Innenhof mit alten Gusseisernen Kanonen ...





Die Jugendburg Gemen ist die größte Jugendbildungsstätte im Bistum Münster.
Hier treffen sich Schulklassen, Jugendverbände und viele junge Menschen.
Die Burganlage mit all seinen Gebäuden ist eine gepflegte Anlage und sicherlich von außen sehr sehenswert ...


 Hier sieht man die Gräfte mit der Vorburg West ...



  





Die Jugendburg Gemen ist eine in den ältesten Teilen 900-jährige Wasserburg, die der Bischof von Münster seit 1946 insbesondere für die Jugendarbeit gepachtet hat.
Die Burg kann man leider nicht besichtigen, was auch verständlich ist, bei so Jugendarbeit würden Besuch-massen nur stören ...
Deshalb gibt es auch kein Besucher Kaffee oder dergleichen .

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Ich werde sicherlich noch öfters wiederkommen und dort um die Wasserburg in den weitläufigen Feldern und Wäldern die Gegend zu erkunden ...