Dienstag, 28. Mai 2013

Sonderseite: Münsterland trifft Geschichte am Bodensee in Meersburg, Annette von Droste-Hülshoff ...





Die Geschichte ist unweigerlich  mit dem Münsterland verbunden.


Annette von Droste-Hülshoff wurde am 12. Januar 1797 auf der Burg Hülshoff nahe Münster als Zweites von vier Kindern einer angesehenen Familie geboren.


Burg Hülshoff bei Havixbeck, erstmals erwähnt 1349, ist die Geburtsstätte der großen deutschen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff ( 1797-1848.
Nachdem die Burg zunächst im Besitz der Herren von Schonebeck war, übernahm sie 1417 die Droste-Hülshoff (damals Herrn von Deckenbrock).
Bei der Anlage handelt es sich um eine Zweiinselanlage mit Herrenhaus und Wirtschaftsgebäuden.
Das von 1545 stammende, mit einem Staffelgiebel versehene Herrenhaus ist zweiflügelig.
1870 wurde eine neugotische Kapelle angebaut.

Die Burg beherbergt heute unter anderem das Droste-Museum, in den Spuren Annettes wandeln kann und außerdem ein Schlossrestaurant.


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Das Schloss Hülshoff und die Büste von Annette ist auch oben in meiner Blog-Seite
eingebunden...

Beide Eltern, Clemens August von Droste-Hülshoff und Therese Luise, geb. von Haxthausen, entstammten alten westfälischen Adelsgeschlechtern.

Die Zeit, in die Annette von Droste hineingeboren wurde, wurde zu einer Epoche großer politischer und gesellschaftlicher Veränderungen, die gravierende Auswirkungen in allen Lebensbereichen mit sich bringen sollten.

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Die Dichterin, Annette von Droste-Hülshoff, war schon als Frau in ihrer Zeit nicht einfach zu begreifen, so wird in einigen Internetseiten geschrieben.


Annette, im Gegensatz zu den meisten Mädchen ihres Standes, hatte eine gründliche Erziehung.
 Die eigenwillige Dichterin wurde besonders durch die Novelle „Judenbuche“ (1842) berühmt.
 Ihre Schwester Jenny war mit Joseph Freiherrn von Laßberg verheiratet. 

Bedeutend für ihr literarisches Wirken waren ihre Reisen an den Bodensee, wo sie zunächst zusammen mit der Mutter ihre Schwester Jenny besuchte, die den Freiherrn Joseph von Laßberg („Sepp von Eppishusen“) geheiratet hatte, der sich mit mittelalterlicher Literatur beschäftigte.



Ab 1841 wohnte sie vorwiegend bei ihrem Schwager auf Schloss Meersburg am Bodensee, sah ihr Zuhause aber weiterhin im Rüschhaus bei Nienberge, wo unter anderem ihre Amme, die sie bis zu deren Tode pflegte, und ihre Mutter wohnte.



Haus Rüschhaus liegt bei Nienberge/Havixbeck ca. 10 Kilometer von Münster entfernt.

Annette von Droste-Hülshoff verbrachte 20 Jahre ihres Lebens im Rüschhaus.
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Annette verbrachte sieben Jahre am Bodensee und erwarb das „Fürstenhäusle“ in Meersburg.



DAS ARBEITSZIMMER
Das Arbeitszimmer kann heute besichtigt werden. In der großen Glasvitrine werden die Werke der Droste-Hülshoff aufbewahrt, darunter kostbare Erstausgaben und Frühausgaben.

Bild von: Staatliche Schlösser und Gärten Ba.-Wü



ORIGINALSCHRIFT-STÜCK

Das Fürstenhäusle beherbergt heute ein kleines Museum. Den Besuche erwarten hier u.a. einige originale Handschriften der Droste.
Bild von: Staatliche Schlösser und Gärten Ba.-Wü




Das Fürstenhäusle in Meersburg liegt auf einem Weinberg oberhalb der Stadt.
Bild von: Staatliche Schlösser und Gärten Ba.-Wü

Bild von: Staatliche Schlösser und Gärten Ba.-Wü


Dichterin Annette von Droste-Hülshoff abgebildet auf dem ehemaligen 20 DM Schein.


Bild Urheber vom Grabstein:Wikipedia Stefan-XP


Annette von Droste-Hülshoff lebte nur wenige Jahre in Meersburg, sie starb früh – 1848 im Alter von 51 Jahren.

Fortsetzung folgt in kürze !!!