Dienstag, 29. April 2014

Käuterwanderrung ,Bärlauch Pflanzen im Gaßbachtal in Stromberg …







Frühlingswanderrung im Gaßbachtal bei Stromberg …

Kräuterbund ...


Der Frühling ist schon lange da, der milde  Winter ließ die Natur schneller erwachen, wie sonnst.
Bei einer Wanderung im Gaßbachtal bei Stromberg stieg mir ein bekannter Geruch durch die Nase.
Der feine Knoblauchduft lies meinen Blick auf den Waldboden fallen
Ich sah  große Flächen von Bärlauch die mein Herz erfreuten.


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So viel Sonne im Frühjahr gab’s meiner Meinung nach schon lange nicht mehr wie in diesem Jahr. 
Und gerade im Frühling gibt es wunderbare Heilkräuter, die nicht nur gesund sind, sondern auch noch wunderbar duften.
Aber was da in Wäldern und Lichtungen so stark nach Knoblauch riecht, ist natürlich keine Knoblauchpflanze, sondern Bärlauch (Allium ursinum).
Aber Vorsicht, man sollte Bärlauch auch nur wirklich sammeln der die Pflanze kennt.
Die Pflanze lässt bei nicht Kennern auch mit dem giftigen Maiglöckchen verwechseln
die Blätter sehnen sich ein bisschen ähnlich.
Außerdem sollte man sowie im Gaßbachtal auf das Gebot des Naturschutzgebietes achten
und die Wege nicht verlassen oder Pflanzen sammeln.

Nicht nur, dass sie im Mai wunderschöne weiße Blüten hervorbringt, die Blätter dieser Pflanze sind auch noch außerordentlich heilsam.
Der Bärlauch ist eine uralte Heil- und Nutzpflanze, bereits Karl der Große kannte sie und ließ sie im 8. Jahrhundert in der königlichen Verordnung über die Landgüter (Landgüterverordnung) als anbauwürdige Gartenpflanze aufnehmen.
 In den letzten Jahrhunderten geriet die Pflanze jedoch mehr und mehr in Vergessenheit.
 Erst in den letzten Jahren erinnert man sich wieder an sie und inzwischen ist sie sogar in den besten Restaurants „hoffähig“ geworden mit Bärlauch Süppchen, Bärlauch Pesto in vielen Speisen wird der Bärlauch heute wieder verwendet.

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Münsterländer Parklandschaft  Stromberg





 Auf geht es, in das Gaßbachtal...
Im Gaßbachtal, oben auf dem Berg sieht man den Paulusturm ...

Wallfahrtskirche in Stromberg Kreuzkirche inmitten der Burganlage.

 



Bärlauch, so weit das Auge reicht ...



Der Waldboden übersäht mit Bärlauch ...





*** Zum Vergleich Maiglöckchen: Achtung Giftig ***




Blühender Bärlauch ...

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In Übrigen kann man sich auch in guten stauden-gärtnerrein. 
oder  Pflanzen-Versandhandel, Bärlauch schicken lassen.
Man kann sie sogar, wenn man keinen Garten hat, auch in etwas größeren Töpfen auf dem Balkon oder Terrasse zu imposanten
Gewächsen halten.
Als Gewürz oder als selbst gemachtes Pesto zu bestimmten Zutaten hat man im Frühjahr daher immer frischen Bärlauch zu Verfügung ... 







Ich wünsche allen meinen Lesern, einen schönen (S)wonnigen Mai ...



Mittwoch, 2. April 2014

Vor 135 Millionen Jahren !!! Ein winzig-kleiner Bilder Ausflug in die Geschichte als in Münsterland noch das Meer war ...

Die Dörenther Klippen in Ibbenbühren im Tecklenburger Land ...



Einen Ausflug ins Tecklenburger Land war schon länger geplant ...
Kurz vor Ibbenbühren auf der Bundestrasse 219 (Münsterstraße) im Wald gibt es einen Wanderparkplatz ...
Von dort gibt es Wegweiser zu den Klippen und Wanderhütte.
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Ich hatte von den Klippen und Felsen im Internet gelesen.
Das vor Millionen von Jahren das Meer bis weit ins innere des heutigen Deutschland war,ist mir aus der Geschichte und Geologie  bekannt.
Aber wenn man vor den Felsen steht und von oben in die tiefe Tal-ebene schaut wird es einen bewusst  und man kann es kaum glauben das es so einmal war ... 
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Die Dörenther Klippen bestehen aus einem etwa 4 km langen Band bizarrer und bis zu 20 m hoher Felstürme aus Sandstein.
Das „Hockende Weib“ - ein Felsen, der einer sitzenden Frau ähnelnd - ragt auffällig aus den Klippen empor.
Vor ca. 140 bis 135 Millionen Jahren war in dieser Landschaft anstelle des Gebirges noch „Land unter“.
Ähnlich wie heute an der Nordseeküste gab es hier küstennahe Ablagerungen und Sandbänke parallel zur Südküste des Kreidemeeres.
Titanische Kräfte hoben diese Ablagerungen aus ihrer ursprünglich horizontalen Lage und kippten die Schichten in Schräg- oder Steillage.
Langsam aber stetig setzte die Verwitterung dem Gestein zu: Weichere Gesteinsschichten verschwanden schließlich völlig, die härtesten Teile überdauerten bis zum heutigen Tag. In der Fantasie der Menschen wurden die Felsen zu Sagengestalten.
Mit dem "Hockenden Weib" verbindet sich folgende Sage: In alter Zeit strömte das Meer tief ins Land bis an die Berge.
Am Fuße der Dörenther Klippen wohnte eine arme Familie. Als das Wasser immer näher kam, nahm die Mutter ihre Kinder auf den Arm und trug sie auf die Klippen. Bestürzt sah sie, wie die Flut immer höher stieg.
Als es bis an ihre Füße reichte, hockte sie sich hin, damit ihre Kinder auf ihre Schultern steigen konnten.
Sie fing an zu beten. Als sie sich wieder aufrichten wollte, war sie zu einem Felsblock erstarrt, der aus den Fluten ragte und die Kinder trug.
 



Das hockende Weib ...










Almhütte/Telefon 05451 16203 Dörenther Berg 60

49479 Ibbenbüren‎


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Nach dem Wandern habe ich noch eine Empfehlung   weil es  ganz in der Nähe der Dörenther Felsen liegt.

NaturaGart Park ...

Im Ortsteil Dörenthe hat das Unternehmen NaturaGart eine Parkanlage errichtet, die aus der gesamten Republik Besucher anzieht.
Im Umfeld eines alten Gutshofes ist ein Freizeitpark entstanden, in dem Ideen für eine naturnahe Gartengestaltung vorgestellt werden.
Zu sehen ist eine große Teichlandschaft aus unterschiedlichen Typen von Teichen und Bachläufen. Über die Teiche führen Trittsteine und Brücken; Stege bieten Sitzgelegenheiten.
Zum Verweilen lädt auch das Café Seerose im NaturaGart-Park ein.
Eingebettet in die Teichlandschaft befindet sich das Café in einer 150 Jahre alten und frisch renovierten Scheune mit Wintergarten und Pavillons.



Die Sumpf-Calla liebt sonnige Seen, mit stehendem Wasser.



Im Kalt-Wasseraquarium kann man diese Störe unter

 Wasser beobachten.




Zur Belohnung einen Kaffee und Kuchen ...




Film von Naturagart TV








Es geht in Kürze weiter, ein klein wenig Geduld …